Januar 2026 "Die Kunst zu sein"
Einer meiner Söhne schenkt mir ein Buch und obwohl ich davon sofort angetan war, beginne ich es erst zwei Jahre später wirklich zu lesen. Jetzt erst nehme ich mir die Zeit und bemerkt, wie es mich in meiner Intention zu Mahlen bestärkt. Gegenüber einer Freundin zitiere ich den Autoren Stan Rubin „kreativ. Die Kunst zu sein.“:
„Welches Werkzeug du auch immer für den schöpferischen Vorgang nutzt, das wahre Instrument bist du selbst. Und durch dich wird das Universum, das uns umgibt, klar erkennbar.“
Wobei es für mich als Teil des Einen noch wichtiger ist, dass damit ich selbst sichtbar werde – vor allem für mich selbst! Mein Sein im Werden zu erfahren, das ist für mich ein spiritueller Weg.
Aufgelesenes
August 2025 „Überleben“
Diesen Sommer hatten wir in Europa viele Waldbrände, besonders in Spanien. Im „Spiegel“ 35 finde ich auf Seite 74 ein Bild dazu: Ein grüner Baum inmitten verkohlten Geländes. Darum herum stehend Rinder und die Erklärung, dass sie schon vor dem Brand bei diesem Baum Schatten suchten und dabei den Boden so fest traten, dass das Feuer in der Nähe des Baumes keine Nahrung fand. Zufall? Wenn ich es nur als zufälliges Ereignis nehme, hat es für mich wenig Bedeutung. Gebe ich dem Wirken von Baum und Rindern einen Sinn – nicht eine Absicht – dann beginne ich nach dem Sinn eines Wirkens zu suchen. Dann ist das Überleben dieses Baumes kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Interaktion von Lebewesen. Ich beginne mir Gedanken zu machen, welche Wirkungen Interaktionen haben können und welche Bedeutung sie erreichen könnten…..
Juli 2025 „Asperger-Erleben“
„Schau mal, wie die Sonne lacht“ sagt eine Mutter zu ihrem malenden Kind im Krimi des ZDF („Lost in Fuseta vom 26.07.25) Eine Frau und ein Mann, beide mit Aspergersyndrom sehen zu und die Frau meint sinngemäß „Solch einen Unfug werden wir unserem Kind nicht beibringen.“ In mir entsteht sofort die Frage, wie unser menschliches Leben verarmt, wenn wir den Unfug, das Irrationale, das an Bedürfnisse Gebundene aus unserem Leben entfernen. Paradox wirkt auf mich, dass unser Leben immer mehr auf Vergnügen und Konsum ausgerichtet wird und gleichzeitig Rationalität unter dem Diktat des ökonomischen Zwangs immer mehr unser Leben bestimmt. Was ich damit meine? Beispielhaft wäre der Genuss von Nahrung im Feld der Nahrungsmittelindustrie, auch Fastfood genannt.
Relation der Werte
„Call you this a land of liberty, where a man can‘t larrup his nigger?“ zitiert Wolfgang Uchatius aus einer Geschichte von Karl in seinem Artikel der…
Zugang zu Wissen
„Wie man Wissen zugänglich macht“ ein Artikel von Volker Stollorz in der „Die Zeit“ Nr. 42 vom 11. Oktober 2018 – Seite 39 hatte meine Interesse daran…
Mit Martin Walser im Zug
„Fachkräftezuzug“ erreicht mich im Zug nach Leipzig. Super gern lese ich im Zug und hatte diesmal Martin Walsers „Seelenarbeit“ von 1979 dabei.…

